Chronik des Gebirgsvereins 1899 e.V. Berggießhübel

 

 

8 .März 1878 -1882

In diesem Zeitraum bestand der erste Gebirgsverein in Berggießhübel

 

10.Juli 1899

Rektor Paul John gründete den 1882 aufgelösten Gebirgsverein wieder neu, er  übernahm auch den Vorstitz.  

Als Stellvertreter wurde Herr Pfarrer Lessing gewählt

 

18.Juli 1899

Die an die Amtshauptmannschaft Pirna eingereichte Satzung  wurde vom Vorsitzenden Herr von Steul nicht annerkannt, mit dem Vermerk: ,, Der Vorsitzende des Vereins ist demgemäß zu bescheiden.´´Bürgermeister Wagner übermittelt Rektor  John diesen Beschluss mit der Bitte, ein Exemplar der Satzung mit den Unterschriften der Ortsbehörde einzureichen. Es erfolgte keine ordentliche Aufnahme in den Gesamtverein.

Die Arbeit des Gebirgsverein ging weiter!

 

Sommer 1899

Auf dem Schloss Friedrichsthal bei Herrn Komerzienrat Eschebach entstand, im Gespräch mit Persönlichkeiten der Stadt, der Gedanke, einen Aussichtsturm auf der Panoramahöhe zu bauen.

 

30. Juli 1899

Es erfolgte die Grundsteinlegung des Aussichtsturmes auf der Panoramahöhe.

 

9.September 1900

Dieses Bauwerk wurde als ,,Bismarckturm´´ geweiht. Der Gebirgsverein Berggießhübel würdigte Herrn Kommerzienrat Eschebach mit der Ehrenmitgliedschaft im Gebirgsverein.

 

Juni 1910

Der Vorsitzende und Bürgermeister Prasser stellte wieder einen Antrag zur Aufnahme des Gebirgsvereins als Ortsgruppe des ,, Gebirgsvereins für die Sächsisch-Böhmische-Schweiz´´.

 

1. Juli 1910

Dieser Antrag wurde positiv beschieden, damit wurde der Gebirgsverein mit 36 Mitgliedern als ,,Ortsgruppe Bad Berggießhübel´´ in den Gesamtverein aufgenommen.

Die Bestätigung erfolgte durch den amtierenden Vorsitzenden des Gesamtvereins , Herrn Prof. Dr. Meiche

 

1911

Als Dank und Anerkennung für die Arbeit des Ehrenvorsitzenden Rektor Paul John wurde von den Mitgliedern der Ortsgruppe der Aussichtspunkt ,,Rektor-John-Platz´´ auf dem Hochstein geschaffen.

 

15. Juni 1914

Bericht der Ortsgruppe an den Gesamtvereins:

,,Durch die beantragten Mittel und die Unterstützung des Oberförsters Gröbe konnte der Forellensteig geschaffen werden.´´

 

1925

Die Steinbänke und Gedächtnistafeln auf dem Poetenweg wurden erneuert. Freiherr von Leyßer legte diese bereits 1829 an.

 

13. September  1925

Die Ortsgruppe Berggießhübel lud die Mitglieder des Gesamtvereins zu einer Feier, anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Bismarckturmes, auf die Panoramahöhe ein.

Der Waldgottesdienst, der von Hofprediger Kesseler aus Dresden gehalten wurde, fand am Vormittag statt, musikalische und turnerische Darbietungen folgten am Nachmittag und abends gab es einen Festball im Gasthaus ,,Goldener Stern´´

 

20. Februar 1927

In der Zwieselmühle tagte, unter Vorsitz des Bürgermeisters Tamm, die Jahreshauptversammlung der Ortsgruppe Berggießhübel. Auch der Ehrenvorsitzende John war erschienen. Die der Versammlung  vorgelegten Kassenberichte wurden bestätigt.

Folgendes fand bei den Anwesenden Zustimmung:

-eine Verbesserung der Wegbeschaffenheit

-Aufstellen weiterer Bänke

-Durchführung einer Veranstalltung ,,Im Reiche des Berggeistes´´,

vorgeschlagen von Herrn Lehrer Schreiber

 

8.-9. Juli 1927

Die Hochwasserkatastrophe behinderte  vorerst die weitere Vereinsarbeit, es galt nun alle Kräfte für einen schnellen Wiederaufbau der Stadt zu mobilisieren.

 

14. August 1929

Die erste Hauptversammlung der Ortsgruppe fand unter Vorsitz von Herrn Bürgermeister Landgraf statt. Man gedachte der 88 zum Opfer gefallenen  Bürger und besonders der 5 ums Leben gekommenen Mitgliedern .Anlässlich der Feierlichkeiten des 50jährigen Bestehens des ,,Gebirgsvereins für die Sächsische Schweiz´´ wurden in Pirna der Apotheker Herr Skirl und Rektor i.R.Paul John für Ihre Arbeit geehrt. Dieses Ereignis wurde von der Ortsgruppe freudig aufgenommen.

Folgende Anregungen wurden bestätigt:

-Ausbesserungen an der ,, Prinzessinsäule´´ und ,,Hengstgedenkstein´´

-Entstehung eines Weges oberhalb der Zehistaer Wände durch Herrn Apotheker Skirl

-Fortführung des geselligen Vereinslebens

-Einladung nach Berggießhübel zur nächsten Hauptversammlung des Gesamtvereins

 

Als neue Leitung der Ortsgruppe Berggießhübel wurden gewählt:

1.Vorsitzender Bürgermeister Landgraf

2.Vorsitzender Verwaltungsassistent Weber

 

19.-20.September 1931

In Berggießhübel fand die 54. ordentliche Hauptversammlung des ,,Gebirgsverein für die Sächsische Schweiz´´ statt.

Das Festzeichen war ein von grünem Farnwedel umrahmtes Stadtwappen - der Bergmann mit Schlegel und Eisen vor Ort. Dies erhielt jeder Teilnehmer ausgehändigt.Erschienen waren 95 Delegierte von 27 Ortsgruppen, sowie 11 Ehrengäste.

Nicht vertreten waren 11 Ortsgruppen.

Vorsitzender Bürgermeister Landgraf begrüßte die Delegierten ganz herzlich.

 

1.Mai 1934

Die Heilmethoden des Pfarrers Sebastian Kneipp wurden in Berggießhübel eingeführt.Die Gestaltung des Ortes und seiner Umgebung erreichte man durch gemeinsame Arbeit mit den Stadtbediensteten.

 

Duch den Nationalsozialismus und seiner politischen Einflussnahme auf das Vereinsleben, verringerte sich die Zusammenarbeit mit der Stadt.

 

Nach 1945

In Folge des politischen Machtwechsels in Deutschland wurde der ,,Gebirgsverein für die Sächsische Schweiz enteignet und danach aufgelöst.Dies geschah auch mit den einzelnen Ortsgruppen, die Ihre langjährigen Tätigkeiten nun einstellen mussten.

 

19.11.1992

Am 19.11.1992 wurde der Gebirgsverein  von 11 Heimatfreunden neu ins Leben gerufen,

zum Vorsitzenden wurde Manfred Schäfer gewählt.

 

30.04.1994

Der Gebirgsverein 1899 Berggießhübel e.V. führt den  

1. ,,Berggießhübler Wandertag ´´ durch.

 

21.06.1994

An diesem Tag fand die erste Berggießhübler

,,Sonnwendefeier´´, durch den Gebirgsverein organisiert, auf Panoramahöhe statt. 

 

18.Oktober 1998

Fahnenweihe des Duplikates der Knappschaftsfahne von 1843.

 

09.Juli 1999

Einweihung des Aussichtplatzes ,,Erich Mörbitz´´

 

28.April 2000

Kilometersteine und Schilder der ,,Deutschen Reichsbahn´´ wurden auf der ehemaligen Eisenbahnstrecke zwischen Berggießhübel und Zwiesel aufgestellt.

 

09.September 2000

Der Gebirgsverein 1899 e.V. Berggießhübel feierte den  

100jährigen Geburtstag des Bismarckturms.

 

03.06.2001

Am Pfingstsonntag fand die Weihe des Marienbildes statt.

Das Marienbild wurde durch den Gebirgsverein neu geschaffen.

 

09.-20. Juli 2001

In der Zeit fand die Sanierung des ,,Tiefen-Hammerzechen-Stollns statt,bei der ,der Verein Projektträger war.

 

13.10.2001

Das Einfahrtssignal des Bahnhofs Berggießhübels

wurde aufgestellt.

 

 

 

2006  

Das Besucherbergwerk ,,Marie-Louise-Stolln´´wurde eingeweiht, bei dem der Gebirgsverein Projektträger war.

Außerdem wurde mit dem Besucherbergwerk

unsere Bergknappschaft zu Berggießhübel gegründet.

 

November 2006

Im November wurde der alte Vorstand des Gebirgsvereins 1899 e.V. entlastet.

Manfred Schäfer gab aus Altersgründen den Vorsitz ab, 

als neue Vorsitzende wurde Gudrun Gierth gewählt.

 

05.04.2007

Das zweite Einfahrtssignal des Bahnhofs Berggießhübel wurde durch Mitglieder des Gebirgsvereins aufgestellt.

 

19.01.2008

Der Gebirgsverein führt das erste Mal mit der Feuerwehr Berggießhübel, das ,,Berggießhübler Weihnachtbaumglühen durch. 

 

12.04.2008

An diesem Tag hatten wir die Aktion ,,Sauberes Gebirge´´

zusammen mit Herrn Landrat Geisler putzten wir den Forellensteig in Zwiesel.

 

04.05.2008

Der 20. Berggießhübler Wandertag fand statt.

Manfred Schäfer bekam für seine jahrelangen Bemühungen  den Wandertag zu gestallten vom Kreissportbund

die ,,Goldene Wandernadel´´ überreicht.

 

31.05.2008

Die Gedenkstele wurde eingeweiht, sie soll nun an die Opfer des 2. Weltkrieges erinnern.

Auch hier war der Gebirgsverein Projektträger.

 

02.08.2008

Zum ersten Mal gedachten die Reservisten der Deutschen Bundeswehr an unserer Mahn-und Gedenkstele den Opfern des zweiten Weltkrieges.

 

06.12.2008

Zum Lichterfest und der Bergweihnacht im Hildebrandstolln fand der erste Bergaufzug in Berggießhübel statt.

 

2009

Ständige Arbeiten an unseren Aussichtspunkten.

 

25.09.2010

110 Jahre Bismarckturm.

Der Gebirgsverein unterstützte dieses Fest mit drei geführten

Wanderungen.

 

18.06.2011

Der Gebirgsverein und die Bergknappschaft gestalltete den

,,Historischen Bergaufzug mit Bergpredigt´´ von 1841 nach.  

 

16.11.2012

Der Gebirgsverein Berggießhübel eröffnete an diesem Tag die Neue Berggießhübler Heimatstube im Johann-Georgen-Bad.

 

19.11.2012

Der Gebirgsverein Berggießhübel feierte 20 Jahre nach der Wiedergründung am 19.11.1992   

 

 

 

 

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